Samstag, 10. Oktober 2009

Ein Eintrag

Der letzte Eintrag ist eine ganze Weile her. Das liegt nicht daran, dass es nichts zu erzählen gab, das Gegenteil war/ist eher der Fall. Warum dann trotzdem nichts?

Ein Grund wird sein, dass sich der Reiz eines Blogs gelegt hat. Liest ja doch keiner, dachte ich mir und was sollte es andere kümmern wie mein Alltag aussieht?

Warum schreibt sie denn dann jetzt? Das werden sich sicher einige denken.

Wahrscheinlich wird das eine Art „Auf Wiedersehen, es war ganz nett mit dir, obwohl dich zwar kaum kennengelernt habe“ zu diesem Blog.

Im letzten Eintrag zog ich eine Art Resümee, passend zum neuen Jahr. Ähnliches will auch jetzt machen, denn im letzten halben Jahr ist viel passiert. Hochzeit und Kinder schließe ich aus, zumindest teilweise. Denn Hochzeiten reißen im Freundeskreis nicht ab und Kinder habe ich ja doch eine Menge. Momentan 18 eigene, allesamt wunderbar.

Nachdem ich nun das erste Berufsjahr hinter mir habe, kann ich rückblickend sagen, dass es gut war, gespickt mit vielen positiven aber auch negativen Erfahrungen. Eine Probe wenn man es so will. Aber jetzt geht’s dann richtig los. Und es läuft so gut wie noch nie, in jeder Hinsicht.

Das trifft nicht nur auf den Job zu. In allen anderen Bereichen läuft ebenfalls alles „rund“.

Der wichtigste Grund dafür ist, und jetzt werde ich zum ersten Mal ehrlich und persönlich, meine Gesundheit. Ehrlich aus dem Grund weil ich jahrelang brav gelogen habe, fragte man mich wie es mir geht. Warum? Weil ich die Erfahrung machen musste dass kaum jemand die Wahrheit hören wollte. Die Wahrheit war das Gegenteil. „Freunde“ kamen mit der Lüge besser klar.

Seit über einem halben Jahr brauche ich nicht mehr lügen. Zum einen weil ich guten Gewissens sagen kann, dass es mir wirklich gut geht, sehr gut sogar. Zum anderen weil die Freunde in Anführungszeichen neuen Freunden gewichen sind und einige wenige die Anführungszeichen abgelegt haben. Nun würde ich mir auch schwer tun zu lügen, man durchschaut mich sowieso. Und mir wird auch keine Chance gelassen Trübsal zu blasen, wenn ich doch mal daran denke wie es vielleicht doch einmal werden könnte. Ich weiß aber auch, dass diese Menschen in schwierigeren Zeiten nicht das Weite suchen werden. Das, nein diese lieben Menschen, geben mir einen enormen An- und Auftrieb. Sie bringen mich zum Lachen, Lieben und Leben. Sind dabei beste Freunde zu werden, sind Zuhörer, Ratgeber, Fröhlichkeits-Gurus und einfach „da“. Den besten aller Gurus nicht zu vergessen, der wohl die größte positive Wirkung auf mich hat!

Was will ich momentan mehr? Nichts, absolut gar nichts. So wie es ist, soll es bleiben. So „neu“ gefällt mir alles, ohne Ausnahme.

Ach ja, Kontaktlinsen hab ich jetzt auch und zum Friseur will ich ebenfalls. Also in jeglicher Hinsicht „neu-machen“.

Vielleicht wars dann wirklich der letzte Eintrag?! Getwittert wird trotzdem weiter... :-)

Sonntag, 28. Juni 2009

Neuer Laptop, neues Web 2.0. Ab sofort regelmäßiger und kürzer:
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Angie_2608 bei Twitter

Wer zwitschert mit?

Sonntag, 4. Januar 2009

Ein frohes neues Jahr und so weiter

Was bringt es denn? Was war 2008? Welche Vorsätze werden gefasst?
Was ich von diesem ganzen Quatsch halte? Die Antwort liest sich schon in der Frage…

Rückblick auf 2008 in kurzen Blenden:
- Examen: Juhu, endlich fertig
- Privat: Wie gehabt, alles wunderbar. Dem Heirats- und Babyboom nicht gefolgt
o Folgen: Fühlt man sich nun dadurch jünger oder doch eher älter? Anderes Thema :-)
- Gesundheit: Ebenso wie gehabt. Ob das jetzt gut oder schlecht ist… nun ja.
o Nachtrag zu Privat: Man fühlt sich erwachsener, d.h. eine positive Begleiterscheinung
So, nun habe ich mein 2008 überblickt. Und jetzt? Ob mir das persönlich was bringt bleibt dahin gestellt. Daher kommt oft der nächste Schritt, der Blick auf 2009. Viele nehmen sich pünktlich mit dem Jahreswechsel vieles vor: Aufhören mit dem Rauchen, netter zu alten Menschen sein, die Welt retten und so weiter. Und am Ende des Jahres blickt man auf diese Vorsätze und stellt fest, dass man sie zeitgleich mit dem Neujahrskater, spätestens in der 2. Januarwoche (pünktlich zum Urlaubsende) doch wieder vergessen/verworfen hat.

Ich habe beispielsweise nicht aufgehört zu rauchen, da es mir zu anstrengend gewesen wäre damit anzufangen. Zu alten Menschen war ich auch schon vorher nett – hoffe ich zumindest, die Welt habe ich auch nicht gerettet. Ich denke es täte Manchem ohnehin gut zuerst mit der eigenen Welt anzufangen.
So ohne „das-neue-Jahr-beginnt-ich –brauch-jetzt-schnell-gute-Vorsätze“ lebt es sich durchaus angenehmer und macht doch eher den Blick frei und offen für Nachhaltigkeit. D.h. lieber handeln statt nur planen.
Wie plant man?
Am besten nicht an Silvester, auch wenn das Feuerwerk im ZDF so anrührend ist, dass man zu Sentimentalitäten neigt. Auch nicht an Neujahr, wenn man mit einem dicken Kopf jedem Schnaps, Wein o.ä. abschören will. Bringt nix. Ein klarer Kopf, ohne Gefühlsduselei, in einer stillen Minute, ohne Kerzenschein und Tannenbaum der noch steht lässt es sich besser Vorsätze fassen. Und die dann am besten direkt umsetzen, z.B. Weihnachtsbaum raus aus der Wohnung, Musik an, Kerzen aus!

Was bringt ein neues Jahr? Ich meine den gleichen Kram wie das alte Jahr, nur eben anders. Die Welt wird nicht durch eine einzelne Zahl zu einer anderen. Vorsätze sind vom Grund auf nicht schlecht, nur sind sie nicht von Dauer, wenn sie lediglich am Jahresende- bzw. –anfang gefasst werden.

Demnach und trotzallem:
Ein frohes 2009 mit Vorsätzen die nicht nur solche bleiben :-)

(Morgen kommt er raus der Baum... oder übermorgen...)

Montag, 11. August 2008

Zug-Auswahl mal anders

Nach meiner letzten Schulklasse dachte ich, dass diesen Kinder so schnell keiner Konkurrenz machen kann... bis heute...

Mathe-Stunde, es geht um Berechnungen von Zeitabständen, bzw. genauer der Auswahl des besten Zuges für eine Oma. Zur Auswahl stehen ein ICE, ein IC und ein RE.
Die Kinder berechnen die drei unterschiedlichen Fahrtzeiten und sollen nun einen Zug empfehlen und dies begründen:

Schüler: Ich würde der Oma den Regionalexpress empfehlen, weil der am längsten braucht. Das bedeutet also, dass er nicht zu schnell fährt.

Ich: ???

Schüler: Na man muss doch auch mal die Oma denken. Vielleicht wird ihr schnell schlecht und da ist ein ICE wohl nicht so super für ihren Magen!

Ich: *sprachlos*

Post-thinking: Jetzt haben sie mich... :-)

Donnerstag, 31. Juli 2008

Lehren und Leben Part 3 - oder Mauern, die dann doch zu hoch sind

http://download.srv.cs.cmu.edu/~pausch/news/index.html

Mittwoch, 23. Juli 2008

Nachtrag

Was kommt nach wirklich blöd?

Ziemlich blöd!
Denn ziemlich blöd ist's, wenn die Musikindustrie unterstützt wurde und anschließend das nächste elektronische Gerät, genannt CD-Player, ebenfalls ins technische Koma fällt.

Bekanntlicherweise kommt ja nach müd' blöd. An dieser Stelle sei festgehalten: Es geht auch umgekehrt!

Dienstag, 22. Juli 2008

Wirklich blöd ist...

... wenn die komplette Lieblingsmusik dank eines meckernden PC's nicht mehr abspielbar ist.

Und so richtig blöd ist deshalb Aufräumen mit Staupilot, Wetterbericht (schön/doch nicht schön/naja dann halt doch schön) und God-Cast (gibts wirklich!).

Deshalb: Aus blöd mach Sinn!
Ab zur roten Spiralen und die Musikindustrie unterstützen!