Tabletten gibt es in der Maximalstärke von 40mg. Um also eine vergleichbare Stoßtherapie von 3 Tagen (3000mg C.) zu erreichen musste ich fünf Tage lang je 12 Tabletten schlucken. Jeder der schon einmal eine solche einnehmen musste wird es verstehen: Bäh.
Aber gut, es ging rum. Die Schubsymptome reduzierten sich erfreulicherweise. Sie sind zwar noch nicht weg, aber da ich zugegebener Maßen alles etwas zu sehr rausgezögert habe wird es ein Weilchen dauern bis alles wieder im Lot ist (wenn überhaupt).
Würde ich es noch einmal auf diese Art machen? NEIN.
Warum? Die Nebenwirkungen waren/sind nicht einmal im Ansatz vergleichbar wie bei den Infusionen. Es hat mich dermaßen auf die Nase gelegt, dass ich auch für die kommende Woche noch krankgeschrieben bin.
Warum?
In der Cortisonwoche habe ich nachts so gut wie gar nicht geschlafen und auch tagsüber war ich rast-und ruheloser denn je. Vollkommen überdreht und gar nicht mehr Frau meiner Sinne. Mit dem Absetzen der Tabletten kam es dann ganz dicke. Fieber, Übelkeit, Husten, Schwindel, Schubsymptome. Mit der vollen Überzeugung nun eine Grippe zu haben ging ich zur Hausärztin. Diese gab Entwarnung, mahnte mich allerdings: "Sie sind einfach nur fix und fertig von dem Cortison. Ihr Immunsystem und ihre Nerven liegen blank. Halten sie jetzt Ruhe. Nichts anderes. Nur Ruhe halten. Ich hoffe sie haben den Knall jetzt gehört?"
OK....hab ich. Wirklich.
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